FANUC ROBOCUT halbiert die Produktionszeit bei Hochpräzisionsformen

 

Aufgabe: Erweiterung der Werkzeugherstellungsprozesse um Bearbeitungsoptionen ober- und unterhalb von Revolver-Fräsmaschinen, die Wilks traditionell verwendet hat.

Lösung: Automation einiger Arbeitsprozesse mit einer ROBOCUT 0iE – der CNC-Drahterodiermaschine von FANUC.

Ergebnis: Um 50 % verkürzte Produktionszeit und gesteigerte Gesamtproduktivität dank präziserer Formen und beschleunigter Herstellungsprozesse.


PVC-Profile für den Boots- und Ladenbau weltweit


Wilks ist als 25 Mitarbeiter starkes, familienbetriebenes Produktionsunternehmen auf PVC-Profile spezialisiert. Ende dieses Jahres ging einer unserer erfahrenen Werkzeugmacher in den Ruhestand. Aus diesem Anlass haben wir darüber nachgedacht, wie wir unseren Werkzeugbau gegenüber der traditionellen Herstellung auf Revolverkopf-Drehmaschinen verbessern könnten. FANUC wurde uns bestens empfohlen und nach einem Treffen mit Andy Spence zur Erörterung unseres Bedarfs hatten wir sofort das Gefühl, einen langfristigen Partner für unsere Werkzeugmacherei gefunden zu haben – weit über ein „Einmalgeschäft“ hinaus. Als kleines Unternehmen müssen wir sichergehen, dass sich jede Maschineninvestition relativ schnell rentiert. Außerdem darf es durch die Einarbeitung nicht zu Stockungen in der Produktion kommen.

Wir haben nur minimale Erfahrung in Sachen CNC und CAD und hatten anfangs Bedenken. Aber nach den Vorführungen und zuletzt einer Schulung in der UK-Zentrale waren wir am Ende begeistert. Mit der Unterstützung von FANUC haben wir uns dieses Projekt dann zugetraut – wir waren sicher, hierfür die richtige Maschine gekauft zu haben. Unmittelbar nach der Schulung wurde die Robocut in Dienst gestellt. Eine Form, die uns früher 40 Stunden gekostet hat, war in 2 Stunden programmiert und gesetzt und in weiteren 16 Stunden geschnitten. Eine Zeitersparnis von mehr als 50 %. Aber was uns noch mehr beeindruckt hat: Direkt beim ersten Versuch liefen die Werkzeuge auf unserer Extrusionsanlage – es waren keine Nachstellungen notwendig. Die eingesparten Mannstunden können auf andere Bereiche, beispielsweise Produktversuche, Werkzeugverbesserungen oder die Entwicklung neuer Formen verwendet werden. Wir arbeiten jetzt effizienter und dieser Erfahrung nach können die Dinge nur noch besser werden.

Quasi von heute auf morgen sind wir von relativ simplen Verfahren auf die Produktion hochwertiger Werkzeuge umgestiegen. Der Aufstieg war zudem erstaunlich einfach – wären wir diesen Weg doch schon vor Jahren gegangen. Steve Waldie, Werkzeugfertigungsleiter: „In der Vergangenheit mussten unsere Extrusionswerkzeuge in traditioneller Formenbautechnik hergestellt werden, wie zum Beispiel geteilte Formen. Eines unserer Hauptprobleme war, dass ein rundes Lochs an der Rückseite der Form an mitunter komplizierten rechteckigen Ausformungen an der Vorder- bzw. Austrittseite der Form ausgerichtet werden musste. Aufgrund der Schwierigkeiten gestaltete sich die Herstellung solcher Formen sowohl zeitaufwändig als auch nicht unbedingt genau. Nachdem wir die FANUC Robocut Alpha OiE erhalten und fünf Tage Schulung genossen hatten, konnten wir in der Woche darauf mit der Herstellung von Produktionswerkzeugen anfangen. Die Lernkurve von einem CAD- und CNC-Drahterodier-Neuling verlief steil, aber erstaunlich zügig. Von FANUC haben wir exzellente Unterstützung erfahren. Die Mitarbeiter waren immer verfügbar, wenn wir sie gebraucht haben – was an sich schon sehr beruhigend war. Und zweitens mussten wir damit bei der Erledigung von Aufträgen lediglich minimale Verzögerungen in Kauf nehmen. Unsere Formen sind jetzt auf Mikron genau, und wir fertigen in rund der halben Zeit. Jetzt, wo wir die FANUC Robocut haben, gibt es kein Zurück mehr.“

Verwendete FANUC-Produkte