Ziel:
dem Brillenmarkt sowie allen Unternehmen, die Laserbearbeitung an kleinen, hochwertigen Chargen durchführen, eine präzise, zuverlässige und „leichte“ Maschine zu bieten, die die Betriebskosten senkt. 

Lösung:

Applyca hat Cube entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Insel für das Faserlaserschneiden mit modularer Architektur und einer kompakten Struktur (2500 mm auf jeder Seite). Zudem ist sie mit der FANUC Laserquelle und Steuerung ausgestattet. 

Ergebnis:
CUBE ist eine Maschine, die sich für unterschiedliche Anwendungen und Anforderungen eignet. Zudem ist CUBE auf ein hohes Maß an Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet, ohne kostspielige Investitionen oder das Belegen von wichtigem Platz in der Werkstatt zu erfordern.  FANUC Lösungen sind ein Garant für Zuverlässigkeit und bieten Applyca auch neue Geschäftsmöglichkeiten in Übersee.

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Applyca SRL

Applyca ist strategisch im Herzen des industriellen Nordostens positioniert und ein Systemintegrator, der in der Lage ist, schlüsselfertige Anwendungssoftware und Produkte für die unterschiedlichsten Anwendungen zur Verfügung zu stellen - dank einer Erfahrung im Feld von über 25 Jahren. 
 
Applyca ist ein Unternehmen, das weiß, wie man sich von seinen Mitbewerbern abhebt. Auf der Messe EMO 2015 präsentierte das Unternehmen den „Pianisten Rob“. Dabei handelte es sich um zwei LR Mate 200iD Roboter mit „Händen“ aus Aluminium, die Lieder spielten. Einer der gespielten Songs war die italienische Nationalhymne - Mamelis Hymne.

„Die Programmierung eines Roboters ist eine übliche Tätigkeit für alle Systemintegratoren. Aber es gibt immer etwas, das den Unterschied ausmacht“, erklärt Alfonso Sciarrabone, Vertriebsmanager von Applyca. „In unserem Fall ist es eine solide Erfahrung, kombiniert mit hoher Kapazität für die Personalisierung“.

Applyca hat vor kurzem CUBE entwickelt, eine Hochpräzisionsmaschine für Faserlaserschneiden, die in ihrer Kategorie an der Spitze für Genauigkeit, Effizienz, Zuverlässigkeit und niedrige Betriebskosten steht. „Der Faserlaser ist äußerst flexibel, verwaltbar und kann effizient verschiedene Arten der Verarbeitung durchführen, wie z. B. Schneiden und Markieren, zudem bietet er eine Vollständigkeit und Intensität, die bei den CO2- Lasern fehlt.“

Ausgestattet mit einer numerischen Steuerung der 30i-LB-Serie und einem 2 kW FANUC Lasersystem, lässt sich CUBE auch mit einem FANUC R-2000 iC/125 L integrierten Wartungsroboter ergänzen.

Die Laserschneidanlage, die fehlte

CUBE wurde zum ersten Mal auf der SamuMetal 2018 präsentiert. Dabei handelt es sich um die einzigartigste Maschine für das Faserlaserschneiden dieser Art. Sie ist klein - nur 2500 x 2500 x 2500 mm. In der aktuellen Laser-Landschaft, die von sehr großen und schwerfälligen Maschinen dominiert wird, richtet sich CUBE an einen Teil des Marktes, der gerne Laserbearbeitung durchführen würde, aber nicht viel Platz in der Werkstatt oder besonders komplexe Anforderungen hat, durch die erforderliche Investitionen entstehen würden. Außerdem ermöglicht die Größe von CUBE den Transport in 20- oder 40-Fuß-Containern - eine bewundernswerte Qualität für das Liefer-Management, die auch neue Chancen und Perspektiven für Applyca, einschließlich in Übersee, erschließt.

Im Einklang mit der modernsten Technologie der Luftfahrtindustrie wurde CUBE aus Aluminium mit einer sehr leichten Struktur (6.000 kg) gefertigt, die Dynamik und Geschwindigkeit bei der Ausführung gewährleistet. 

Die FANUC-Steuerung und die Lasersystem-Montage gewährleisten die absolute Zuverlässigkeit der Lösungen des japanischen Unternehmens, mit dem Vorteil rechtzeitiger und qualifizierter weltweiter Hilfe. „Ohne dabei zu vergessen, dass der Name FANUC für ein kleines Unternehmen wie unseres, Türen öffnet, die sonst kaum zugänglich wären, gerade auch im Ausland“, betont Sciarrabone von Applyca.

Eine weitere Besonderheit von CUBE ist, dass es sich um eine Laseranlage mit einer modularen Architektur handelt - mit anderen Worten: Es ist möglich, Ad-hoc-Module mit dem Kern der Maschine zu verbinden, um ein größeres Format, entsprechend der vom Kunden angeforderten Konfiguration zu erhalten. Der offensichtliche Vorteil ist es, dem Markt eine „leichte“, nicht überdimensionierte Maschine zu bieten, die vielseitig ist und mit den spezifischen Anforderungen des Projekts wachsen kann.

Die Module können dann durch automatische Ladesysteme oder Roboterzellen bedient werden, die das fertige Produkt von den Abfällen trennen können.

Einige unserer Kunden stellen Kreuzungen für Autobahnen oder Flussbrücken her und müssen sogar 30 - 40 Meter lange Stücke zuschneiden. Andere wiederum stellen Kreissägeblätter zum Schneiden von Holz her. Mit CUBE bietet Applyca dem Markt eine Lasermaschine, die sich gut für kleine Werkstätten sowie für kleine als auch große Bögen und für Unternehmen, die an den Umgang mit größeren Stücken gewohnt sind, eignet.

CUBE ermöglicht dem friaulischen Unternehmen den Einstieg in den Brillenmarkt, der sich historisch in der Gegend von Belluno befindet. 

„Lokale Unternehmen in der Welt der Brillen sind oft kleine und handwerkliche Betriebe, die ein Produkt von höchster Qualität herstellen können. Die Tendenz auf dem Sektor ist es, Brillenbügel und Gestelle mit dem Laser zu schneiden, um Designdetails zu erhalten und beständige und leichte Materialien wie Titan nutzen zu können. Auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass diese Art der Verarbeitung oft persönlich in kleinen Chargen stattfindet.“

Es ist daher klar, dass solche Unternehmen sich mit einer Laseranlage ausstatten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, ohne das Budget der Werkstatt zu sprengen oder wichtigen Platz bei der Produktion zu belegen. Die Vorteile von CUBE sind, dass er maximale Vielseitigkeit in Verbindung mit einer extrem kompakten Struktur bietet. Ein zusätzliches „Plus“ wird durch die integrierten FANUC Lösungen geboten, was die Indexierung in Bezug auf Geschwindigkeit und Qualität beim Schneiden ermöglicht.

CUBE kann mit Bögen von 1.500 x 3.000 mm und einem Gewicht von bis zu 220 kg genutzt werden. Überschüssige Teile ragen aus dem Einschub der Maschine und der Bediener kann das Material im automatischen oder manuellen Modus zuführen. Die Schnittgeschwindigkeit erreicht 6 m/min. mit einem 2-kW FANUC FF2000 i-A-Generator, der eine Beschleunigung von 2G beim Schneiden hat.


FANUC Lasersysteme

Es gibt sieben Modelle in der Faserlaserserie, die von FANUC angeboten werden, mit einer Leistung von 500 W bis 6 kW. Die Lasersteuerung vom Typ 30/31i-LB ist besonders geeignet für „Fly-Cut“-Anwendungen. Das „L“ in der Abkürzung der Steuereinheit weist darauf hin, dass sie mit spezifischen Funktionen für die Verwendung des Lasers ausgestattet ist - Funktionen, die die Wirksamkeit, Intelligenz und die Qualität der Verarbeitung bei Laserschneidewerkzeugen erheblich optimieren. Das äußere Erscheinungsbild und die Benutzeroberfläche sind identisch mit allen anderen FANUC CNC-Steuerungen. 

Die CN30i-LB kann bis zu 32 Achsen steuern, davon 24 gleichzeitig. Daher kann bei 3D-Lasermaschinen der 5-Achs-Betrieb verwendet werden, was für Faserlaser optimal ist. Die Laserverbindung erfolgt nicht über den I/O-Link, sondern bei hoher Geschwindigkeit über den „FANUC Serial Servo Bus“ (FSSB).

Da die Steuerung die Bewegung der Achsen sowie die Regulierung der Laserleistung in einer synchronen Weise kontrolliert, können hochwertige Schnittgeschwindigkeiten mit FANUC CNC erreicht werden. Wenn der Laser zum Beispiel einen Winkel zuschneiden muss, werden die Schnittgeschwindigkeit und Laserleistung gleichzeitig angepasst, wodurch eine optimale Schnittqualität entsteht. Beim Drehen um die Ecke bei geringer Geschwindigkeit wird die Laserleistung ebenfalls reduziert.

Beim „Fliegen über den Bogen“ lässt sich der Laser mit maximaler Präzision genau an der vorgegebenen Stelle einfügen. Beim Schneiden bewegt sich der Laser auf den zu erwartenden Punkt mit μ-Präzision. Diese Funktion namens „Fly Cut“ verlangt, dass eine minimale Latenz zwischen Signal und Ausführung besteht. Möglich wird dies durch die schnelle Verbindung des Busses FSSB FANUC. Für die Lasersteuerung befindet sich die erforderliche Zeit innerhalb eines Bereichs von μs. Auf diese Weise werden hohe „Fly Cut“-Geschwindigkeiten und gleichzeitig eine hohe Positioniergenauigkeit erreicht.

Der FANUC Faserlaser arbeitet mit einer Wellenlänge von 1.070 µm. Dies ermöglicht deutlich höhere Geschwindigkeiten bei dünneren Bögen, im Vergleich zu CO2-Lasern. Ein weiterer Vorteil von Faserlasern ist der effiziente und niedrige Energieverbrauch.