FANUC auf der AMB 2026
Auf der AMB in Stuttgart (15.–19. September 2026) präsentiert FANUC die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Steuerungs- und Antriebstechnik, Robotik und Werkzeugmaschinen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien, die für industrielle Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dazu gehören neue Möglichkeiten in den Bereichen Simulation, digitale Zwillinge und Physical AI, die FANUC in Zusammenarbeit mit Partnern wie NVIDIA und Google vorantreibt.
Ein eigener Bereich des FANUC Standes (Halle 6, Stand D10) ist solchen Innovationspartnerschaften gewidmet. Besucher erfahren, wie die Integration der Simulationssoftware ROBOGUIDE in das offene Referenz-Framework „NVIDIA Isaac Sim“ von NVIDIA hochpräzise digitale Zwillinge ermöglicht. Roboterbewegungen lassen sich virtuell simulieren, und Programme können eingelernt, ausgeführt und überprüft werden – mit dem Ziel, Prozesse vor der eigentlichen Inbetriebnahme effizienter zu planen, Fehler zu vermeiden und die Umsetzung in der Produktion zu beschleunigen.
KI-Lösungen wie der dort vorgestellte „Agentic Digital Twin“ unterstützen CNC-Aufgaben wie die Automatisierung von Simulationsabläufen über den MCP-Server. Weitere FANUC-Lösungen helfen Anwendern dabei, Maschinen einfacher zu programmieren. So vereinfachen beispielsweise „G-Code Guidance“ und „Process Based Programming“ die Erstellung von G-Code-Programmen in der Fertigung.
Im Mittelpunkt des CNC-Bereichs steht die neue FANUC 500i-A-Serie. Die Steuerung ist auf hohe Bearbeitungsleistung, intuitive Bedienung und digitale Integration ausgelegt. Die Kombination aus CNC und Digital Twin hilft Anwendern, Bearbeitungsprozesse zu überprüfen und zu optimieren sowie die Ergebnisse im tatsächlichen Maschinenbetrieb umzusetzen. Zu den Vorteilen zählen kürzere Zykluszeiten, erweiterte Funktionen für die 5-Achs-Bearbeitung, verbesserte Oberflächenqualität sowie neue Möglichkeiten für Simulationen und vernetzte Anwendungen.
Zu den Maschinen-Highlights auf der AMB gehört das Bearbeitungszentrum ROBODRILL D28LiB5ADV PlusY-500 von FANUC mit einem automatischen Werkzeugwechsler mit 28 Stationen anstelle der üblichen 21. In Kombination mit einem erweiterten Verfahrbereich und einem 5-Achs-Tisch eignet sich die Maschine auch für größere und komplexere Bauteile. Auf der Messe wird die ROBODRILL-Maschine live auf der Bühne eine Gabelbrücke aus hochfestem Aluminium bearbeiten – ein Beispiel für dynamische, taktzeitoptimierte Bearbeitung.
Eine zweite ROBODRILL demonstriert ihre Vielseitigkeit bei der Bearbeitung verschiedener Stahlbauteile. Neben einem Bauteile aus der Medizintechnik aus Edelstahl (1.4301) zeigt die ROBODRILL Maschine das Gewindeschneiden (M24) und die Bearbeitung einer 40-mm-Bohrung (16MnCr5). Eine für den Schulunterricht konzipierte Bildungszelle veranschaulicht zudem, wie einfach sich FANUC-Maschinen automatisieren lassen: Hier erfolgt das Be- und Entladen durch einen CRX-Cobot, der eine weitere ROBODRILL bedient. Ein großer Vorteil ist, dass sich der CRX auch in bestehende Systeme integrieren lässt, ohne dass das Steuerungsprogramm der Maschine angepasst werden muss.
Ergänzt wird die Ausstellung durch die Drahterodiermaschine ROBOCUT C400iC, die das Spannen mehrerer Werkstücke ermöglicht, über eine Kernbohrfunktion für den unbemannten Betrieb verfügt und eine besonders unkomplizierte Maschineneinrichtung bietet.
Automatisierung bleibt ein zentrales Thema, weshalb die Robotik am FANUC Stand eine besondere Rolle spielt. Die neue Robotersteuerung R-50iA vereint ein kompaktes Design, höhere Rechenleistung und zertifizierte Cybersicherheit. Eine Roboterzelle mit dem Modell M-10/12-14D demonstriert die Möglichkeiten, die sich daraus für Maschinenbauer und Anwender ergeben. Die hochpräzise Bewegungssteuerung der R-50iA, ein zusätzlicher Force Sensor und ein 3D-Bildverarbeitungssystem veranschaulichen, wie flexibel sich komplexe Bearbeitungsprozesse mit FANUC Lösungen umsetzen lassen.
Auf der AMB unterstreicht FANUC erneut seine Rolle als führender Partner der Fertigungsindustrie – nicht nur durch Spitzentechnologie, sondern auch durch außergewöhnlich niedrige Gesamtbetriebskosten (TCO) dank eines umfassenden Angebots an Dienstleistungen, Produkten und Lösungen. Ein erfahrenes Team aus Vertriebs- und Technik-Experten steht den Besuchern zur Verfügung, um maßgeschneiderte Automatisierungslösungen zu empfehlen.